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Sanierung unseres Hauses in Montan

Ansicht vorher



Unser Haus vor der Sanierung

Sanierungsphase



Abbrucharbeiten und Einzug der neuen Decken (Holzbalken)



Das Skelett des neuen Dachstuhles



Anbringung der 12-Zentimeter-Außenwanddämmung



Überdämmung des Gewölbes zum Kellereingang



Überdämmung der Fensterrahmen

Ansicht nachher ...

... siehe PDF des Energieamtes:



Der Charakter des alten Hauses wurde durch die Sanierung erhalten



Zum Öffnen des PDFs bitte anklicken!

Beschreibung

  • Bauweise: massiv
  • Außenwand: Stein

Bei der Sanierung des alten Bauernhauses in Montan, das sich im alten Dorfkern von Montan befindet, stand im Vordergrund die Erhaltung der alten Bausubstanz. Weiters wurde besonderer Wert auf einen modernen Wohnkomfort gelegt. Bereits 1980 wurde das Haus umgebaut, bei der jetzigen Sanierung sollte der typische Dorfcharakter des Hauses wieder hergestellt werden.

Eine weitere Herausforderung war die Beleuchtung der niederen, dunklen Räume. Um die ausreichende Beleuchtung der Räume mit Tageslicht zu gewähren und das "Druckgefühl" der niedrigen Raumhöhe in den Griff zu bekommen, wurde eine Dachoberbelichtung und eine"schwimmende" teilverglaste Obergeschossdecke installiert.

Ressourcenschonendes Bauen und lokale Wertschöpfung wurden beim Einkauf der Baumaterialien berücksichtigt. Nebenbei sollten alle Baumaterialien wieder verwertbar sein um bei zukünftigen Umbauten keine Schadstoffprobleme zu bekommen. Es wurde auf die traditionelle Trockenbauweise (Holzbalkendecke) usw. zurückgegriffen. Das gesamte Fichtenholz, das bei dem Umbau verwendet wurde, stammt aus dem Ultental, das Lärchenholz aus dem Eggental. Eine elektrobiologische Installation wurde installiert.

Konstruktion

  • Die tragende Struktur des Hauses besteht aus 50 cm Steinmauern.
  • Diese wurden mit 12 cm Mineralschaumplatten gedämmt.
  • Das Dach wurde mit 22,5cm dicken Holzfaserplatten gedämmt.
  • Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Luftdichtheit des Gebäudes gesetzt um durch das offene innen liegende Stiegenhaus keine Zugerscheinungen in den Räumen zu bekommen.
  • Auf die Außentreppe wurde der Wintergarten in Passivhaustechnologie aufgesetzt.
  • Holzständerwände dienen als Innentrennwände, die Steinwände wurden mit Lehm verputzt..
  • Die Fenster haben Dreifachglas mit einem Gesamt U-Wert von 0,8 W/m²x K.

Energie

Die Ausnutzung der Solarenergie für die Beheizung dieses Niedrigenergiehauses stand im Vordergrund. Die Solarwärme der 20 m² Sonnenkollektoren wird in einem Solarschichtspeicher von 2200 lt gespeichert, nachgeheizt wird mit einem Stückholzkessel. Die Energieeffizienz der Heizungsanlage ist Voraussetzung um hohe solare Deckungsraten für die teilsolare Raumheizung zu erhalten.

  • Die Wärmeverteilung erfolgt über ein Niedertemperatur Heizsystem von Wand-, Boden- und Heizleisten.
  • Energie= Abfallholz aus dem Montaner Wald
  • Der Brennholzverbrauch liegt bei 4-6m³ Rundholz jährlich

Schlusssatz

Das Resultat übertrifft unsere Erwartungen, die Speicherfähigkeit des Hauses garantiert sehr hohen Wohnkomfort im Sommer wie auch Winter.